Biografieadmin

Einzig

Aber nicht artig

An den Mauerfall kann ich mich kaum erinnern. An das was danach kam, umso besser. Ich wuchs in der Natur auf, lernte praktische Tricks und wie es ist, anders zu sein. Beim Werdegang durch die allgemeinen Indoktrinierungsanstalten ließ ich mich nur widerwillig zum braven Bürger der GmbH BRD abrichten und hatte es als Ver-rückte schwer, auf einer anderen, mental höher entwickelten Ebene. Mein Leben war bewegt, aber immer von der Familie beschützt. Ich geriet manchmal an die Falschen, aber nie auf die schiefe Bahn. Natürlich nackt zu sein war nur für mich normal, für andere ein Skandal. Auf meinen Reisen stiess ich an so manche Grenzen, obwohl die innerdeutsche Trennung längst Geschichte war. Aufregende Shoppingbummel durch die Sexshops der Städte waren schon sehr früh Teil meiner Jugend, devote Partner ebenfalls.

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Pin Up Domination

since 2005

Nach meiner medizinischen Ausbildung widmete ich mich in Berlin zunächst den WebCam Chats um meinen Fetisch für Lack, Leder, High Heels und Nylons auszuleben. Bald darauf fand ich Gefallen an großzügigen Geschenken meiner Verehrer und deren persönlichen Putzdiensten in meinem privaten Domizil. Durch das Internet bekam ich immer wieder die Gelegenheit, meine äusserst sadistischen Neigungen real an devoten Objekten auszuleben. In dieser Zeit liess ich mich auch zur prof. Piercerin ausbilden und machte die Erfahrung, dass eine gut ausgestattete Mietwohnung im Prenzlauer Berg meinen neuen Ansprüchen nicht gerecht werden kann. 2005 bezog ich daher ein Fabrikgebäude in Pankow, dass als Studio Fesselnde Freiheit bekannt wurde. Entgegen diverser Vorurteile und Vermutungen hat mein Name nichts mit Blut trinken, beissen, schwarzen Messen, etc. zu tun, sondern gilt als Hommage an „The Vampira Show“ aus den 50er Jahren und entstand schon als Künstlername, 5 Jahre bevor ich „Domina Lady Vampira“ wurde. Mir standen schnell weitere Käfige und Strafvorrichtungen zur Verfügung, mit denen ich experimentierte, doch große Bedeutung hatte besonders das weiße Séparée für Piercing, Klinik- und Adult Baby Spiele. Alsbald erweiterte sich mein Handlungsspielraum auf die darüber liegende Etage für Büro und Tattoo Studio, während  die Location  darunter Fetisch-Freunde aus ganz Berlin zu meinen Events zog. Gleich zu Beginn sorgte sich eine erfahrene Latex-Zofe um mein und das Wohl der Gäste. Ein Leben ohne Leibeigene Diener wurde schnell unvorstellbar. 24/7 standen mir Bedienstete als Chauffeur, Fußmasseur und Laufbursche zur Verfügung, begleiteten mich im Alltag und bald in ein neues Studio. 2007 suchte ich mir einen Platz im Zentrum, zwischen Friedrichshainer Bars und Clubs. Ohne es zu beabsichtigen drängten sich in kleinen Räumen plötzlich eine Vielzahl junger Frauen und besetzten das Studio zu festen Öffnungszeiten. Der ständigen Versuchung erlegen, lehrte ich meinen Frauen die Kunst von prof. Dominanz und privatem Vergnügen. Es kostete nichts extra, sich ein Glas frischen Champagner von der Lady zu wünschen, die ihn sonst verschwendet hätte oder spontan an die Kette gelegt zu werden, wenn die Damen spielen wollten. Und so überraschte unsere FemDom Night einmal im Monat als hedonistische BDSM Play Party, ohne striktes Programm und geplanten Ablauf. Wenn die Frauen sich miteinander vergnügten, hing so mancher Sklave nur am Kreuz und schaute demütig zu. Freundinnen ausserhalb der Norm, ein switchen,  küssen, schlagen und mittendrin manch irritierter Besucher. Wir boten alles, ausser das übliche Schaulaufen der Eitelkeiten. Auch im Studioalltag regierte nicht der Kunde als König, sondern die Königin mit ihrem Gefolge. 2009 musste ich mich aus gesundheitlichen Gründen erstmals nach Forst zurück ziehen und bekam dann die Gelegenheit gemeinsam mit Künstlern und Kollegen ein Fetisch Atelier in Neukölln zu eröffnen. Nach der grandiosen Eröffnung scheiterte dieses Unternehmen leider an Lage und unterschiedlichen Interessen. Mit aufs Land nahm ich viele Erfahrungen, meine Studioeinrichtung und den Wunsch, damit etwas Neues aufzubauen.


 

Femdom Empire

Rock n Roll Rebellion



In die Ungewissheit folgten mir nur noch Wenige. Einer davon überzeugte mich als Kameramann von meinem Talent, spontan interessante Geschichten für Videos zu inszenieren. Für Abwechslung sorgten teils makabere Darstellungen in Wäldern oder den verfügbaren Schauplätzen des Bauernhofs. Weil mir mehr zur Verfügung stand, um den üblichen Rahmen der Rollenspiele zu füllen, genossen Liebhaber großer Brüste im Film auch die Kombination aus Milch und Latex. Ein Thema dass immer reizte, provozierte und polarisierte. Wieviele der Pornodarstellerinnen verdienen sich im SM Studio etwas dazu und wieviele Herrinen werden hinter verschlossen Türen nahbar, um sich neue Silikonimplantate leisten zu können, um mitzuhalten, um den Wettbewerb zu finanzieren? Als Domina begegne ich seit über 12 Jahren täglich der größten Respektlosigkeit, muss aber öffentlich so tun, als wäre ich immer geil und streng. Als würde es mich erregen, manch ungepflegten Mann so nah an mich heran zu lassen, wie es die Strumpfhose als letzte Barriere beim Facesitting erlaubt. Solange aber diese Grenze nicht überschritten wird und der Studiogast weiss, dass er zwar Wünsche im Rahmen meiner Möglichkeiten äussern darf, alles darüber hinaus aber besonderen Menschen vorbehalten bleibt, lebt der Spaß am Spiel und bleibt Raum für erotische Fantasie. Wenn andere von Dingen sprechen, die sie nicht verstehen und Menschen verurteilen, die sie nicht kennen, existieren sie selbst wie Sklaven, in sich selbst gefangen nach dem Motto „Wer sich nicht bewegt, der spürt auch seine Fesseln nicht“. Alles was ich tue, tue ich aus freiem Willen und wenn dies den Horizont der primitiven Gesellschaft von verklemmten Tastenwichsern und narzistisch gestörten Herrinnen sprengt, die mit mir um ihr frigides Prestige konkurrieren, ist es das Problem der Doppelmoral einer morbiden Gesellschaft, in der sich jeder selbst der Nächste ist. Unzählige „Diven“ werben mit emotionaler Kälte und unmenschlicher Grausamkeit. Attribute, die man mir nicht zuschreibt. Vielleicht auch, weil ich keinen Schreibfehler im Namen haben muss, um den Leuten als falsch und verlogen im Gedächtnis zu bleiben.

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TOO HOT FOR NYLONS

kinky mistress

Man traf mich lange nicht mehr auf Fetish Events, bei SM Partys und Domina-Treffen oder in Clubs der hedonistischen Szene. Die Zeit gehörte nur noch mir und der Ruhe auf dem Land. Verspüre auch ich einmal das Bedürfnis, bin ich in nur 90 Minuten in Berlin oder Dresden.  Raus aus dem vergifteten Klima sozialer Netzwerke, rein in die polarisierende Realität aufregender Begegnungen. Unabhängig von jeglicher Willkür erkannte man 2010 nach nur 9 Wochen Bauzeit den ehem. Stall nicht mehr, wurde aus einem Stück Garage das neue Bad und hatte man im Dorf viel zu reden. Der allgemeinen Skepsis ein SM Studio ausgerechnet an dieser entlegenen Stelle, im Osten, direkt an der polnischen Grenze, zu eröffnen, setzte ich all meinen Mut entgegen und meinen Kopf wie immer durch. Ich wurde zur diskreten Komplizin, engen Vertrauten und nach einer gewissen Zeit gefürchteter Ressentiments auch Teil einer normalen Gesellschaft. Wenn die Fassaden fallen, setzte ich dem Subjekt nur eine Maske auf und lehre Perversion gern als eine andere Form von Anstand.

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retrospektive

lADIES & gentlemen

Da, wo einst das Hausschwein lag, trank man ab 2013 Cocktails in der Tiki Bar oder liess sich ab 2014 Getränke am Pool servieren und die Füße massieren. All die Steine, die man mir in den Weg legte, ebneten mir nur den Weg zur Erfüllung deiner Träume und der raffinierten Umsetzung verdorbener Sehnsüchte. Gerade weil ich meine Rolle manchmal verlasse, bin ich dominant genug, mich über Klischees hinweg zu setzten und sadistisch genug, dich meine komplexe Erfahrung auf beiden Seiten spüren zu lassen. Den Beruf der Domina als Dienstleistung zu akzeptieren, fiel mir lange schwer. Zuviel war tabu und über mich hatte niemand zu bestimmen. Ich war gewohnt den Tribut als Anerkennung für mein Können zu erhalten, ohne mich für einen Service bezahlt zu fühlen. Wichtiger als einen nach dem anderen abzufertigen war mir immer, auf die Reaktion des Subs zu achten, statt hektisch auf die Uhr zu schauen. All dies zeichnet den Umgang aus, wenn man sich im Femdom Empire als Menschen mit Neigungen begegnet und nicht wie Freier und Huren. Auch die WebCam blieb immer ein wichtiger Bestandteil meiner Autorität, obwohl ich es oft leid bin den Feiglingen in einer realen Begegnung kein Benehmen beizubringen. Über die Jahre verlor ich 33 kg, wechselte das Personal, erweiterte sich der Spielbereich von einem Raum auf 5. Möbel vom Sperrmüll, als die ein anonymes Arschloch meine neuen Shabby Chic Schränke, passend zu der True Vintage Krankenhaus-Einrichtung erkannt haben wollte, entsprachen absichtlich nicht dem SM-Bordell-Baukastensystem. Raritäten aufzustöbern und in mein Studio zu integrieren ist nach wie vor eine Herausforderung, Teil meiner Leidenschaft und ein (manchmal) ziemlich teures Hobby. Immer auf der Suche nach neuen Überraschungen inspirieren mich die Wünsche jener Gleichgesinnter, somit wächst das Inventar und die Zahl der Stammgäste. Auch viele Paare wissen die gemütliche Abgelegenheit zu schätzen und parken während ein paar ungestörten Stunden direkt auf dem Hof. Trotz allgemeiner Bekannheit macht von der Straße aus nichts auf das verborgene SM Studio aufmerksam. Spätestens 2017 findet der Kenner ganze 5 Räume vor. Im erweiterten Bereich meiner Fetischwelt darf man dann in noch mehr Latex abtauchen, mir unter dem Toilettenthron gefesselt dienen oder im neu dekorierten Klinikbereich bizarre Behandlungsmaßnahmen über sich ergehen lassen. Einen besonderer Anreiz bietet auch die musikalische Untermalung, mit Vinylplatten von Classic 50s bis Rockabilly und Psychobilly am Plattenspieler. Verschmähte man mich mit diesem Konzept doch einst als „Die Nutte mit der Elvis Motto Party im Puff“. What Katie Did Lingerie passend zum Ambiente und dem Gentleman, weil keine Onlinesession den echten Genuss von duftenden Füßen und leidenschaftlichem BDSM ersetzen kann. Dank der noch nie zuvor so eifrig durchgesetzten MAASregelung unserer Medien, werden wir wieder gezwungen sein, uns persönlich gegenüber zu treten, unter den strengen Augen deutscher Ämter. Verbote und Gesetze, beschlossen von Politikern, die sich Kindern ungestraft mehr widmen als ihnen lieb ist, aber erwachsenen Steuerzahlern den Kampf ansagen, obwohl RTL2 ganz ungeniert gestresste Männer in Käfigen zeigt. Kein matriarchaisches Bild kann die gnadenlose Facebook-Zensur mehr überleben, kein obszönes Wort bleibt unzensiert.

Willkommen in der Sklaverei.

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Good Girls

Better Slaves

Aus der professionellen Zusammenarbeit mit Carmen Rivera entwickelte sich schnell eine tiefe Verbundenheit. Die viele Zeit, die wir auch nach Drehschluss miteinander verbrachten und die Aspekte einer glamourösen Szene, die ich in ihrer Begleitung neu zu betrachten begann, wuchs eine neue Gelassenheit, gegenüber all den Erfahrungen, die jeder von uns sammeln musste. Nette Menschen, die nicht glaubten das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt, vertraten die selben Ansichten von Perversion. Meine Sklaven reisen wieder aus England, Amerika, sowie anderen fernen Ländern an, verfolgen jeden meiner Schritte auf Twitter und Google+ und werden manchmal selbst Teil der Szenerie. Ich begann auch wieder selbst zu reisen, gestaltete mein bequemes Leben neu und knüpfte 2016 an alte Muster an. An Zeiten, in denen es kein Spiel war, der Dame einen angenehmen Aufenthalt im Hotel zu bereiten und ihr Geschenke ohne Gegenleistung zukommen zu lassen. In meinem Sklavenstall tummeln sich nunmehr wieder allerlei pussierliche Gestalten. Kommen putzen, blasen, Videos drehen. Meine Gäste genießen also nicht nur die Melkmaschine im Latex-Vakuum-Bett, sondern auch die Demütigung weiterer Beteiligter, wenn sie es wünschen.

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Mein letzter Wille

Eine Frau mit Brille


Getarnt als „Prostituiertenschutzgesetz“ zwingt uns Dominas der Staat im Jahr 2017, auch bekannt als hebräisches Jahr 5777, noch weiter in die Knie und treibt zeitgleich die Bargeldabschaffung voran. Wem bislang nicht klar war, womit wir er es in Wirklichkeit zu tun haben, dem sei erklärt dass man den Denker verbietet, wenn man das Denken nicht verbieten kann. Bislang konnte mich nichts von meiner Überzeugung abbringen etwas Gutes zu tun, indem ich meine Gäste als das sehe, was sie sind. Menschen mit Neigungen. Doch wo George Orwells Film 1984 Realität wird, müssen mehr Menschen aus der Matrix aufwachen und sich zur Wehr setzen! Es klingt absurd, aber ist es nicht absurder auszublenden, was wir täglich zu Geischt bekommen? Die Islamisierung fängt da an wo „muslimische Herrinnen“ Männer als „Du deutscher Hund“ bezeichnen, das Volk den Begriff „Köterrasse“ als nicht beleidigend hinzunehmen hat und jegliche Kritik mit Methoden der Diktatur unterbunden wird. Man verliert heute nicht mehr Arbeit, Freunde und Familie weil man homosexuell, pervers oder kriminell ist, sondern weil man ein Umerziehungslager durch bloßen Widerwillen riskiert! Die angepassten Diener des Staates glauben, sich unter diesem erhöhten Druck mit noch mehr defizitärer Arbeit einen schönen Urlaub leisten zu können, der die innere Leere mit schönen Erlebnissen füllt. Oder man verbringt seine Ferien auf dem Balkon und gönnt sich nur die günstigste Handentspannung im Massagesalon. Auch die Schulmedizin begründet und behandelt nur Symptome anhand der Wissenschaft, doch erklärt und kuriert nie die Ursachen. Um das innere Gleichgewicht wieder herzustellen kann es ratsam sein, durch physisches Leiden die psychische Ballance wiederherzustellen. Ein Besuch im Femdom Empire kann also ein alternativer Urlaub sein, den sich aber nicht jeder leisten kann oder will. An dieser Stelle möchte ich meinen Lesern noch etwas auf den Weg geben, dass mir persönlich sehr am Herzen liegt, mehr gesehen, gehört und diskutiert zu werden. quer-denken.tv

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Jemand sagte mal, Glück ist das einzige was sich verdoppelt wenn man es teilt. Neid ist dann wohl das einzige, was meine harmlosen YouTube Videos dezimiert, wenn man sie anonym meldet. Ich denke gar nicht mehr darüber nach, wie erbärmlich diese Versager sein müssen, wenn sie selbst nichts auf die Reihe bekommen und daran anderen, wie mir die für ihren Erfolg hart arbeiten, die Schuld dafür geben, denn das wissen sie selbst. Spannender ist jedenfalls zu sehen wie meine Maschinen das Interesse der „Durchschnittsbürger“ wecken, weil es eben kein SM, aber auch kein normaler Verkehr ist, den sie z.B. im Vakuumbett, an die Melkmaschine angeschlossen, erleben können. Fasziniert und weiter neugierig behalten sie mich und diese oft erste Fetisch-Erfahrung bei einer Domina gut in Erinnerung. Damit es für meine zahlreichen Filmfans und Studio-Stammgäste nicht langweilig wird, kaufe ich neu was mich inspiriert, produziere damit zwischen 60 und 70 Filme pro Jahr, habe nebenbei manchmal Damen zu Gast und bin gelegentlich auch mal privat, also nicht zu sprechen. Abgewöhnen musste ich mir diese Momente mit der Öffentlichkeit zu teilen, weil die Vorstellung einer Rolle nicht mit der Person zu vereinbaren ist.